Basis-Aktionen 1

Basis-Aktionen gehören zu den Dinosauriern unter den Flash-Anweisungen. Sie sind seit Version zwei dabei und nicht mehr wegzudenken. Man braucht Sie, um einen Movie grundlegend zu steuern: Anhalten und Abspielen.

 

stop()

Die stop()-Aktion ist sehr häufig im Einsatz. Flash-Movies haben ja die Eigenschaft, dass sie einfach durchlaufen, wenn man sie nicht mit ActionScript abbremst, was wohl in den wenigsten Fällen das Erwünschte sein wird. Plant man also einen Movie, überlegt man sich also immer zuerst, wo er stoppen soll.

 

play()

Die play()-Aktion ist quasi das Gegenteil der stop()-Aktion. Sie bringt einen bereits gestoppten Movie wieder zum Laufen.

 

gotoAndPlay() und gotoAndStop()

Diese beiden Aktionen sind einander sehr ähnlich und vom Wortlaut her einfach zu verstehen. Sie sind eine Art Erweiterung der beiden oben stehenden Anweisungen: Sie bringen den Abspielknopf zuerst zu einem bestimmten Bild, bevor er wieder läuft oder eben stoppt. Man "springt" so in einem Movie nach vorne oder nach hinten. Legt man diese Aktionen auf eine Schaltfläche, so kann man bereits nur damit einfache Spiele (z.B. ein Quiz, vergl. Übung "Augen-Quiz") erzeugen.

Bilder mit Zahlen aufrufen

Jedes Bild in jedem Movie hat eine Nummer. Möchte man zu einem Bild springen, schreibt man die Bildnummer einfach in die Klammern der Anweisung:

mein_Movie.gotoAndStop(3);

Bei einfachen, kurzen Movies ist dieses Vorgehen absolut in Ordnung, wird das Projekt aber komplexer, arbeitet man besser mit Bildnamen.

Bilder mit Namen aufrufen

Diese Variante hat einen Riesenvorteil: Fügt man dem bereits bearbeiteten Movie zusätzliche Bilder ein, muss man darauf die Programmierung nicht mehr anpassen. Voraussetzung für dieses Vorgehen ist natürlich, dass man die Bilder zuerst im Eigenschaften-Inspektor tauft. Getaufte Bilder werden in der Hauptzeitleiste mit einer kleinen Flagge versehen:

Bildnamen

Nun sieht die Aktion so aus:

mein_Movie.gotoAndStop("resultat");