Adressierung

Flash-Filme sind sehr oft verschachtelt: Movies beinhalten Movies, diese haben selber Movies als Kindelemente, usw. Wenn man nun verschachtelte Movies mit ActionScript steuern möchte, muss man sich unweigerlich mit dem Thema "Adressierung" beschäftigen.

 

Absolute Adressierung: Von der Bühne hinunter zum Ziel

Die einfachere Art der Adressierung ist die sog. absolute Adressierung. Diese geht immer von der Bühne, also von "zuoberst" aus. Absolute Adressierungen fangen aus diesem Grund immer mit _root an. Sobald Sie aber einen Film erarbeiten, der in einen anderen zur Laufzeit geladen wird, ist _root aber plötzlich etwas anderes, nämlich die Bühne des Filmes der den anderen hineinlädt. Für Einsteiger in ActionScript ist trotzdem zu empfehlen, mit absoluter Adressierung zu arbeiten. Bei der absoluten Adressierung spielt es nämlich keine Rolle, wo der auszuführende Code sitzt.

 

Relative Adressierung: Hinauf und hinunter zum Ziel

Bei der relativen Adressierung muss man zuerst wissen, wo sich die Anweisungen befinden. Von dort geht es in der Hierarchie mit _parent hinauf, bis zu einem gemeinsamen "Elternteil" und von dort aus mit den Instanznamen wieder hinunter bis zum Zielobjekt.

 

Wichtig, sonst geht gar nichts:

Voraussetzung für die Adressierung in ActionScript ist die Vergabe von Namen im Eigenschafteninspektor! Diese hat nichts zu tun mit dem Namen der Objekte in der Bibliothek!

An dieser Stelle sei noch ein kleiner "Tick" von Flash erwähnt: Nach der Vergabe von Namen im Eigenschaften-Inspektor sollten Sie sich angewöhnen, die ENTER-Taste zu betätigen, weil Flash sonst manchmal ein Problem hat, sich die Namen auch wirklich zu merken.