Cuepoints

Zeitmarken setzen für die Steuerung von AS

Ein weiteres geniales Konzept beim Einsatz von Flash-Videos sind die sog. Cue Points: Zeitmarken, welche eine ActionScript-Funktion aufrufen können. So lassen sich Videos elegant mit Flash-Inhalten (Animationen, Befehl zum Abspielen von weiteren Videos, o.ä.) verknüpfen. Am Anfang ist es sicher am einfachsten, wenn Sie die Cue Points mit dem Enkoder setzen, denn hier haben Sie die Möglichkeit, auch visuell zu überprüfen, an welcher Stelle des Videos welche Aktion ausgelöst werden soll. Hier sei nur nebenbei bemerkt, dass man Cue Points auch mit ActionScript an ein Video anhängen kann. Ausserdem besteht die Möglichkeit, Cue Points ganz in einem externen XML-Dokument zu definieren.

Eine erste Übung: Das Prinzip kennen lernen

Laden Sie sich den Übungsordner herunter und öffnen Sie die Datei cuePoints.fla. Schauen Sie sich den AS-Code darin an. Er ist so vorbereitet, dass er auf sämtliche Cuepoint-Events hört und das Ereignis in das Ausgabe-Fenster herausspielt.

Öffnen Sie nun irgendeine Video-Datei, welche Sie schon im Verlauf des Kurses bearbeitet haben im Enkoder. Versehen Sie das Video im Enkoder mit Cuepoints und wechseln die Quelle der FLVPlayback-Komponente in cuePoints.fla mit ihrer Arbeit aus. Testen Sie nun den Movie aus und schauen Sie, was im Ausgabefenster passiert.


Eine Animation mit Cuepoints starten

Öffnen Sie nun die zweite Flash-Datei im Übungsordner: cuePoints_ueb.fla. Sie beinhaltet unter anderem eine einfache Animation in Form eines MovieClips (boumm, s. kleines rotes Rechteck auf der Bühne), welche mit Hilfe eines Cuepoints gestartet wird.

Versuchen Sie nun im Video, den Sie für die erste Übung gewählt haben,Cuepoints zu setzen und ähnliche Effekte (Animationen) zu erzielen. Überlegen Sie vorher, wie die Cuepoints mit Ihren MovieClips "verknüpft" werden.