Übung zur Arbeit mit dem Enkoder

Ziel: Schrumpfen bis zur Schmerzgrenze

Den Enkoder kennen lernen

Laden Sie sich bitte den Übungsvideo (Link in der rechten Spalte) herunter und öffnen Sie ihn im Enkoder. Versuchen Sie nun irgendwie in einem ersten Durchgang, daraus ein FLV zu generieren, damit Sie die elementare Funktionsweise des Tools in den Griff bekommen. Schauen Sie sich darauf Ihr Produkt - das geschrumpfte Video - an. Hinweise zum lokalen Abspielen von FLV's finden Sie auf der letzten Seite (unten).

Schrumpfung kontrolliert vornehmen

Nun wollen wir versuchen, den Schrumpfungsprozess genauer zu analysieren: Gehen Sie auf die erweiterten Einstellungen und schauen Sie sich ein wenig um. Auf dem Protokoll, welches Sie auch im Übungsordner finden, werden Sie nun bei jedem weiteren Durchgang Ihre Einstellungen und die Dateigrössen festhalten. Die Ziele der Übung sind, dass sich über folgende Fragen Klarheit verschaffen:

  • Welche Einstellungen haben den stärksten Einfluss auf die Dateigrösse des Endproduktes?
  • Wo liegen die Grenzen der Komprimierung in Bezug auf die Qualität des Endproduktes?

Sinnvoll wäre es, wenn Sie die Übung noch mit weiteren Videos mit anderen Inhalten/Dateiformaten/Filmqualitäten ausführen würden, denn nicht jedes Ausgangsmaterial lässt sich auf die gleiche Weise bearbeiten und gleich gut komprimieren (vergl. 1. Seite)

Stapelverarbeitung

Die Arbeit des Enkoders ist sehr rechnungsintensiv, hier wird es Besitzern von älteren Rechnern schmerzhaft bewusst, wo die Grenzen der Leistungsfähigkeit des eigenen Rechners liegen. Wenn mehrere Videos miteinander codiert werden sollen, besteht hier die Möglichkeit, im Enkoder mehrere Aufträge miteinander zu definieren, mit der Verarbeitung zu warten, bis man den Rechner nicht andersweitig einsetzen muss und erst dann den ganzen Stapel abarbeiten zu lassen (= Warteschlange starten)...


Gedanken zur Qualität - Webvideos sind etwas anderes als eine DVD

Sound

Nur wenige User haben an Ihren Rechnern gute Lautsprecherboxen angeschlossen und noch weniger verfügen über zwei davon. Falls Sie nicht Musikvideos für ein spezielles Zielpublikum auf Ihren Websites publizieren wollen, lohnt es sich schlichtweg nicht, allzu viel Dateigrösse in die Soundqualität zu investieren, bei gesprochenen Inhalten ist es meistens völlig ausreichend, wenn Sie den Sound-Kanal nur in Mono wiedergeben lassen.

Framerate

Auch mit einer tiefer Framerate lassen sich schnell mal ein paar Megabytes sparen. Bei ruhiger Bildführung sind 15 Bilder pro Sekunde ausreichend. Das Resultat ist zwar nicht super, aber bei Interviews oder ähnlichem noch absolut vertretbar.

Kein Klotzen bei den Dimensionen

Ihr Webvideo steht nicht alleine da im Design der fertigen Website. Planen Sie für den Platz, welchen er einnehmen soll, nicht allzu viel ein. Abspielfenster von einer Breite von 300-400 Pixeln sollten in der Regel ausreichen.